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Die Innenstadt, die schnell erreichbar ist, bietet jede Menge. Vom gemütlichen Shopping bis hin zu zahlreichen kulturellen Highlights. Egal, ob Sie mit dem eigenen Auto unterwegs sind oder lieber umweltbewust die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen möchten, von uns aus erreichen Sie die Innenstadt in jedem Fall schnell und bequem.

Klosterruine Eldena

1633 zerstörten die Truppen Wallensteins das Kloster weitgehend. In der Schwedenzeit wurde es als Steinbruch genutzt. Erst 1827 verbot Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV, aufmerksam geworden auf die Ruine durch Werke Caspar David Friedrichs, die weitere Zerstörung. Vom Baukomplex des Klosters sind Teile der Abteikirche, vom Ostflügel des Klausurgebäudes, eines Wirtschaftshauses sowie ein Abschnitt der Umfassungsmauer erhalten geblieben. Die Westwand und einige Pfeiler des Mittelschiffs sind noch zu sehen. Wie ein gewaltiger Torbogen ragt das riesige Spitzbogenfenster zwischen den Bäumen hervor. Es vermittelt einen Eindruck vom einstigen Umfang der Klosterkirche. Vom ehemals zweigeschossigen östlichen Klausurgebäude sind die vier Umfassungswände noch vorhanden. Die Anlage der Klosterruine wurde zum 800 Jubiläum des Klosters umfassend saniert. Sie bietet vor allem im Sommer Raum und Kulisse für Aufführungen des Theaters Vorpommern und Konzerte.

Fischerdorf Greifswald-Wieck

Dort wo der Fluss Ryck in den Greifswalder Bodden mündet, liegt das kleine Fischerdorf Wieck. Der aus einer slawischen und dänischen Ansiedlung hervorgegangene Ort kann schon 1248 nachgewiesen werden. Bis 1939 war Wieck ein selbständiges Dorf, seitdem gehört es zur Stadt Greifswald.

Ein bekanntes Greifswalder Wahrzeichen in Wieck ist die historische Zugbrücke. Die 1887 nach holländischem Vorbild erbaute Holzbrücke verbindet die Orte Wieck und Eldena miteinander und ersetzte so den bis dahin üblichen Fährbetrieb. Die Zugbrücke wird von Hand bedient und ist als heute noch genutztes Denkmal einzigartig in Deutschland.

Neben den Fischerbooten legen im Wiecker Hafen auch viele Segler an. Das einmalig schöne Segelrevier zwischen den Inseln Rügen und Usedom lockt nicht nur einheimische Gäste. Ein Schiff hat hier seit fast 50 Jahren seinen Heimathafen, die Schonerbrigg Greif. Das ehemalige Segelschulschiff für angehende Marineoffiziere ist heute eine Touristenattraktion. Wer möchte, kann an Segeltörns der "Greif" teilnehmen.

In Wieck findet jedes Jahr am dritten Juliwochenende das traditionelle Fischerfest Gaffelrigg statt. Dann sind nicht nur zahlreiche bunt geschmückte Fischerboote und Segelyachten zu sehen, sondern auch die restaurierten Traditionsschiffe vom Museumshafen. Das Fischerfest Gaffelrigg ist das größte maritime Volksfest zwischen Rügen und Usedom.

Das Dorfbild ist durch die typischen schilfgedeckten Fischerhäuser geprägt. Romantisch verträumt säumen die niedrigen kleinen Reetdachhäuser die alte Dorfstraße. Die meisten Fischerkaten stammen noch aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
(weitere Informationen unter www.wieck-ladebow.de)